Kunst und Kulturgeschichte: Stadt Roth

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Kunst und Kulturgeschichte

Schönheit ist ein Verbrechen - aktuelle Kunst im Schloss

3. Oktober bis 28. November 2021

So lautet der radikale Titel einer Ausstellung, die dem Begriff der Schönheit im künstlerischen Diskurs nachgehen will. Was ist überhaupt schön? Kann Schönheit in unserer Zeit, geprägt von Kriegen und Katastrophen, noch eine künstlerische Position sein? Ist Schönheit nicht zwangsläufig eine Verweigerung dieser Realität? Oder ist sie der Weg der Bewältigung? Ist das Schöne immer gut?

Acht Künstlerinnen und ein Künstler spüren in den historischen Räumen von Schloss Ratibor dem Begriff der Schönheit nach.

Die ehemals privaten Salons und die repräsentativen Säle des Schlosses Ratibor mit ihrer verschwenderischen Ausstattung aus der Gründerzeit bilden den Rahmen für diese außergewöhnliche Kunstausstellung. Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler sind Gertrud Aumayr, Irmingard Beirle, Tania Engelke, Ilse Feiner, Manon Heupel, Kristin Kümmerle, Eva-Maria Mandok, Mathias Otto und Ursula Rössner.

Zur Eröffnung fand im Prunksaal eine Performance von Irmingard Beirle statt, die auf Sie sich hier über den YouTube-Kanal der Künstlerin anschauen können.

Hinweis / Note

Mit dem Klick auf den Link verlassen Sie die Homepage des Museums Schloss Ratibor. Es erfolgt eine Weiterleitung zu YouTube.

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier.
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With a click on the link you leave the homepage of the city of Roth. It is redirected to YouTube.

Further information on data protection can be found here.  

Stefanie Brehm: Säulen

3. Juli bis 29. August 2021

Kunstausstellung im Prunksaal

Stefanie Brehm ist ausgebildete Keramikerin und Absolventin der Münchner Kunstakademie. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit Form und Farbe und lotet die Möglichkeiten der keramischen Techniken aus. Ihre glasierten Keramiksäulen sind nicht zusammengesetzt, sondern aus einem Stück geformt. Der Farbauftrag, die Glasur, verschmilzt mit der Form und es entsteht eine skulpturale Malerei, die in den Raum drängt.
Im Prunksaal von Schloss Ratibor stehen die Säulen mit ihren klaren Formen und der Leuchtkraft der Farben in einem Raum, den sie mit Leichtigkeit dominieren, ohne ihn zu annektieren. Sie sind Kommentar und neues Zentrum des Raumes zugleich.

Standbein | Spielbein

20. Juni bis 29. August 2021

Skulpturen von Klaus-Leo Drechsel und Karl Schnell im Schlosshof

Kaum etwas fehlte in den letzten Monaten so sehr wie Kunst und Kultur. Endlich haben die Museen wieder geöffnet und es können spannende Entdeckungen gemacht werden.

Im Schloss Ratibor geht es sogar völlig coronakonform unter freiem Himmel. Zwei Größen der lokalen Kunstszene zeigen ihre Arbeiten im Schlosshof.

Karl Schnell aus Wendelstein zeigt seine Montagen, bei denen er mit metallenen Fundstücken arbeitet, die er in Holz erweitert und ergänzt und so dem Zufälligen sinnfällig auf die Sprünge hilft.

Klau-Leo Drechsel aus Rednitzhembach gestaltet das Hofterrain um Brunnen und Linde mit seinen Arbeiten. Es geht ihm um Gestaltung der Natur mittels artifizieller Natur, um die Synthese von Natur und Kunst.

Klaus Kohler - Kein Tag sei ohne Punkt und Strich

16. März bis 1. August 2021


2018 verstarb der Grafiker und Maler Klaus Kohler hochbetagt in Herrnsberg bei Greding, wo er seit 1978 mit seiner Frau zurückgezogen lebte und ein eigenwilliges künstlerisches Werk schuf. Er hinterließ eine große Menge an Kunstwerken und künstlerisch verarbeiteter Zeugnisse seines Lebens. Ein Leben, das ihn nach dem Kriegseinsatz im 2. Weltkrieg an die Kunstakademie in Berlin führte. Nach Weggang aus der DDR zog es ihn über München nach London und schließlich in die Lehrerwohnung der ehemaligen Dorfschule von Herrnsberg bei Greding. Hier führte er mit seiner Frau ein eremitisches Dasein und arbeitete an einem bemerkenswerten künstlerischen Kosmos. Gespeist aus der Welt von Märchen und Sagen sowie aus der genauen Beobachtung seiner Umwelt entwickelte er eine abstrahierte Formensprache, die auf eigentümliche Art fasziniert. Die Ausstellung erlaubt einen Einblick in die Welt eines der wohl originellsten Künstler unserer Region.

Der "NSU"- Komplex

14. Juli bis 2. August 2020

Ab dem 14. Juli zeigt das Museum Schloss Ratibor als Teil der Inititative „Roth ist bunt“ in den Ratsstuben eine Ausstellung zu den Verbrechen des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU).

180 Todesopfer rechtsextremistischer und -terroristischer Täter hat die Amadeu-Stiftung zwischen 1990 und  2015 in der Bundesrepublik Deutschland gezählt. Nicht enthalten sind in dieser Aufzählung der am 2. Juni 2019 ermordete hessische Regierungspräsident und CDU-Politikers Walter Lübcke (sowie die beiden, beim Anschlag in Halle getöteten BürgerInnen).

Auch wenn die dem „NSU“ zugeschriebenen zehn Morde „nur“ ein kleiner – wenn auch erschreckender und brutaler – Teil rechtsterroristischer Taten sind, stehen sie beispielhaft für das Wirken nationalsozialistischer und rechtsterroristischer Täter in der Bundesrepublik seit 1945. Die Ausstellung »der „NSU“-Komplex« der Diskurswerkstatt e. V. analysiert deshalb nicht nur den Werdegang und die Taten der Aktivisten um den so genannten NSU, sondern versucht zu zeigen, dass die Hauptakteure Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe Teil eines großen, über Jahrzehnte existierenden, rechtsextremistischen Netzwerks waren. Eines Netzwerks, das eingebettet in die politischen und sozialen Strukturen der Bundesrepublik (und der DDR) versucht, mit Morden ihre politische „Botschaft“ zu demonstrieren: „Sie bestimmen damit, wer hier leben darf und wer nicht“, wie es Barbara John, die Ombudsfrau für die Opfer des „Nationalsozialistischen Untergrunds“, ausdrückte. In den Blick der Ausstellung rücken auch die politischen und gesellschaftlichen Strukturen (Mangelnde Integration der 2. und 3. Generation der Arbeitsmigranten aus der Türkei und Europa sowie die sozialen und politischen Verwerfungen der Vereinigung Deutschlands). Die Ausstellung widmet sich darüber hinaus der Polizeiarbeit und dem (skandalösen) Umgang mit den Opfern des „NSU“ durch die Behörden. Zur Sprache kommt auch die Rolle der Verfassungsschutzämter im „NSU“-Komplexes, deren Versagen sich gerade im Fall des ermordeten CDU-Politikers Walter Lübcke erst vor kurzem zeigte.

Ausstellung in den Ratsstuben. 14. Juli bis 2. August, Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr, Freitag 17.7. ab 13 Uhr

 

SchlossRaumKörper – acht Reaktionen im Schloss

15. September bis 30. November 2019

Sechs Künstlerinnen und zwei Künstler spürten der Atmosphäre der Schlossräume nach, ließen sich von den erzählten Geschichten inspirieren und haben mit ihren Werken auf die historische Umgebung reagiert. Sei es, dass sie die Aura der Räume aufnahmen und empathisch oder auch widerborstig reagierten, sei es, dass sie ganz neue Geschichten entdeckten und zum Vorschein brachten. Dabei verstehen sie das Schloss nicht nur als Raumkörper oder körperliche Hülle für ihre Arbeiten, sondern nehmen auch Bezug auf die körperlich spürbare Anmutung, die von den Räumen ausgeht. In jedem Fall ermöglichen die Arbeiten einen neuen Blick auf ihre Umgebung und erzählen neue Geschichten.

Die beteiligten Künstlerinnen du Künstler sind: Sascha Banck, Carlos Cortizio, Henrike Franz, Gabriele Horndasch, Anneliese Kraft, Young-Hun Lee, Wicky Reindl und Helge Wütscher. 

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

 

Bild: Installation von Wicky Reindl in der Galerie

 

Amplitude der Differenz

Zweiter fränkisch-chinesischer Kulturaustausch

31. Mai bis 30. Juni 2019

Unter der Schirmherrschaft des bayerischen Ministerpräsidenten zeigen 26 fränkische und 56 chinesische Künstler ihre Arbeiten in drei Doppelausstellungen in sechs Museen und Galerien in Franken. Es beginnt in Roth und Erlangen, dann folgen Schweinfurt und Bamberg sowie Bayreuth und Ansbach. Bis Februar 2019 ist die Ausstellung in verschiedenen Städten in China zu sehen.

  

prunkvoll abgespeckt – Die 7 im Schloss

12. Oktober bis 30. November 2018

Unter dem Titel „prunkvoll abgespeckt“ beschäftigen sich die Mitglieder der Künstlergruppe Die 7 mit den prunkvollen Repräsentationsräumen im Schloss, die sie mit ihrer Kunst konfrontieren, umschmeicheln, angreifen, loben oder stören.

Die prunkvollen Schauräume des Schlosses Ratibor zählen zu den herausragenden Zeugnissen des großbürgerlichen Historismus in Bayern. Führende Ausstattungskünstler des fin de siècle haben hier gewirkt und ein Gesamtkunstwerk geschaffen. Diese Räume mit zeitgenössischer Kunst zu konfrontieren und hat in den letzten Jahren immer wieder zu herausragenden Ausstellungen im Museum Schloss Ratibor geführt. Dieses Mal ist die Künstlergruppe „Die 7“ eingeladen, das Schloss zu bespielen. Die 7 sind Kai Bader, Klaus-Leo Drechsel, Gottfried Faass, Karl Schnell, Erwin Weidmann, Csilla Wenczel und Thomas Willi. Sie haben sich für das Motto „prunkvoll abgespeckt“ entschieden und wollen dem historistischen Pomp mit klaren Linien, kreativen Verweisen auf die Kunst- und Schlossgeschichte und bewusster Störung des Ambientes begegnen. Allerdings bedeutet abgespeckt keineswegs künstlerische Schonkost, sondern eine durchaus delikates, feines aber auch kräftig gewürztes Kunstmenu.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen.

art heals!

Ein Kunstprojekt von Michaela Biet im Rahmen des bayernweiten Kunstfestivals "kunst & gesund" des Städtenetzwerkes StadtKultur

15. April bis 1. Juli 2018

art heals! ... - Kunst heilt- nennt die Bildhauerin Michaela Biet ihre Werkgruppe, die aus Wachsobjekten, Körper- und Organabformungen, Fotographien und Installationen besteht. Durch Erfahrung von Krankheit und Heilung durch schöpferische Tätigkeit, entstanden Werke, die sich auf vielfältige Weise mit dem Thema Kunst und Gesundheit auseinandersetzen.  Michaela Biet arbeitet seit vielen Jahren als Epithetikerin. Diese Tätigkeit beschäftigt sich mit der naturgetreuen Herstellung von Gesichtsteilen, für Patienten mit Gesichtsdefekten.

ln der Ausstellung art heals! werden diese beiden Aspekte von Kunst und Heilung- der medizinisch- gestalterische Bereich und die schöpferisch- künstlerische Arbeit als Weg der Auseinandersetzung mit der Fragilität menschlicher Existenz und die Umwandlung schöpferischer Energie in neue Kunstformen thematisiert.

passend gemacht - Künstler im Schloss

23. Juni bis 27. August 2017

Selcuk Dizlek, Erika Goldbrich, Frank Gerald Hegewald, Manfred Hürlimann, Anna-Luise Oechsler, Verena Reimann, TEVAUHA und Franz Weidinger

Die historischen Räume im Schloss Ratibor bilden den Rahmen für eine besondere Ausstellung. Acht Künstler beschäftigen sich mit acht verschiedenen Raumschöpfungen im Schloss. Die teilweise überbordend ausgestatteten Räume verlangen gelegentlich nach einer künstlerischen Intervention, um ihre Patina zu verlieren und wieder neu erfahrbar zu werden. Passend gemachte Kunst macht Kunst wieder passend.

Venezia la Serenissima e Biennale Arte

11. Mai bis 18. Juni 2017

Venedig, die Schöne, führt diese Bezeichnung seit der Zeit, als Venedig eine gewaltige Seemacht war. Von dieser Epoche rührt ein sagenhafter Reichtum und von diesem wiederum eine Kultur, die Venedig zu einem einzigartigen Juwel macht.

"Venedig ist ein Wunderland im Wasser, so unglaublich schön. Ich erlebe es seit 1988 immer wieder aufs Neue.  Das Wasser, das Licht, die Farben und die Spiegelungen verwandeln die Stadt unentwegt – Venedig ist einzigartig."

Dieses einzigartige Venedig fotografiert Horst Kamionka seit Jahrzehnten. In seiner Rother Ausstellung zeigt er Bilder, die die Stimmung in der Stadt und den Flair der Biennale, der alle zwei Jahre stattfindenden großen Kunstausstellung, eingefangen haben.

Wer hat an der Uhr gedreht. Über die Wahrnehmung und den Umgang mit der Zeit

28. Juli bis 16. Oktober 2016

Hohe Geschwindigkeit ist eines der Hauptmerkmale unserer Gegenwart. Augenscheinlich geht es immer und überall darum, effizienter und schneller zu werden. Damit drängt sich jedoch der Verdacht auf, dass Schnelligkeit zum reinen Selbstzweck mutiert ist.

Innehalten, Nachdenken, Muße? Fehlanzeige! Das System ist auf Hochgeschwindigkeit getrimmt und man kann nicht nicht mitmachen. Aber warum ist das so? Und warum ändern wir nichts, was treibt uns an? War es schon immer so?

Spätestens seit der Industrialisierung hat der Kampf um die Zeit begonnen: Wer bestimmt über die Zeit? Wer kontrolliert sie? Zu welchem Zweck übt er die Kontrolle aus? Ist Zeit Geld? Oder ist wohlhabend, wer über seine Zeit frei bestimmen kann?

Die Ausstellung des KOMM-Bildungsbereichs in Nürnberg beschäftigt sich mit diesen und vielen anderen Fragen zur Zeit. Sie informiert spielerisch, aufklärerisch und kritisch über Aspekte der Zeit über die Jahrhunderte hinweg.

faden – gefüge - form

6. April bis 8. Mai 2016

Die Idee der Ausstellung war, zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler sollten sich mit den historischen Räumen des Schlosses Ratibor auseinander setzen und feststellen, ob aktuelle künstlerische Projekte in diesen Räumen – abseits der weißen Wände der Galerien und Ausstellungshäuser – ihre Aussagekraft behalten.

Es entstanden Kunstprojekte, die auf die historistische Ausstattungskunst des Schlosses treffen. Sie treten in einen Dialog oder stören den Kontext dieser repräsentativen Räume. Geheftete Fäden und verschiedene Gewebe fügen sich zu neuen Formen im Raum und bilden Strukturen und Zeitschichten, kommentieren oder bekämpfen ihre Umgebung. In jedem Fall entsteht ein neuer Erfahrungsraum.

Die Ausstellung findet im Kontext des bayernweiten Kunstfestivals „Gewebe. Textile Projekte“ statt. Die Veranstaltungsreihe, die von März bis Juni 2016 läuft, behandelt Textilien aus einer künstlerisch-kulturellen Perspektive und fragt nach, wie mit der Materialität und den Qualitäten von Gewebe in der Bildenden Kunst, im Design und in der Architektur umgegangen wird.

Es beteiligen sich Heidrun Schimmel, Dorothea Reese-Heim, Marianne Stüve, Barbara Regus und Achim Weinberg.

TEUFEL TOD UND SCHWARZEN EGGER Handgemalte Filmplakate aus Ghana

21. April bis 5. Juli 2015

Ein Spezifikum der afrikanischen Filmszene sind handgemalte, großformatige Plakate, die für Filme aus heimischer Produktion, aber auch für Hollywood-Blockbuster werben. Ursprünglich von reisenden Kinobetreibern als Werbemittel verwendet, sind die Plakate in den Zeiten billigen Digitaldrucks mittlerweile Zeugnisse einer aussterbenden Kunst.

Die Motive greifen häufig auf okkulte afrikanische Vorstellungen zurück und bedienen sich oft einer drastischen, gelegentlich brutalen Bildsprache. Die gezeigten Plakate entstammen der Sammlung Stäbler, Rosenheim. Teile der Ausstellung sind für Kinder nicht geeignet.