Aktuell
Sternenstaub und Zeit der Dinge
Raumarbeiten und Collagen von Norbert Nolte
26. April bis 21. Juni 2026
Der Nürnberger Künstler Norbert Nolte hat sich der Aufgabe gestellt das Schloss Ratibor mit seiner Kunst zu beleben. Mit seinem auf feinste Reize ansprechenden Sensorium hat er den Räumen des Schlosses nachgespürt, Zeitschichten erfühlt und passgenaue Arbeiten eingefügt. Entstanden ist ein ästhetisches Gewebe, das, gespeist aus einem reichen Schatz an kunsthistorischen und literarischen Anspielungen und Referenzen, eine eigene Raumpoesie entfaltet und neue künstlerische Perspektiven eröffnet. Seine Installationen treten in einen selbstbewussten Dialog mit ihrer Umgebung und öffnen den Blick der Betrachterinnen und Betrachter hin zu den Dimensionen von Zeit und Unendlichkeit. Norbert Nolte schafft neue Erfahrungsräume, indem er aus unterschiedlichsten Quellen schöpft und die Ausbeute zu einem neuen Kosmos zusammensetzt.
„Sternenstaub und Zeit der Dinge“ verwandelt das Schloss Ratibor ein weiteres Mal in einen Parcours künstlerischer Empfindsamkeit.
Die Eröffnung mit dem Künstler findet am 26. April um 11.30 Uhr statt.
Religionen der Welt
Eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen
2. Juli bis 9. August 2026
Mitglieder der verschiedenen Weltreligionen leben hierzulande zwar oft in direkter Nachbarschaft nebeneinander, gleichzeitig wissen die Angehörigen der unterschiedlichen Gemeinschaften aber meist eher wenig über die jeweils andere Religion. Die Ausstellung und das Begleitprogramm vermitteln Informationen über fünf Religionen: Judentum, Christentum, Islam, Hinduismus und Buddhismus. Sie fördern zugleich das Gespräch, so dass man voneinander lernen kann.
Die Ausstellung besteht aus neun Stationen, an denen man spielerisch und durch eigenes Mittun erfährt, wie Menschen in anderen Religionen ihre Feste feiern, an welche Gottheit sie glauben, welche Symbole und Orte ihnen heilig sind und mit welchen Riten, Gebeten und Bräuchen sie den Alltag gestalten. Das Vertraute und das Fremde von Religion erscheinen in einem neuen Licht, und man lernt, das geheimnisvolle Andere zu achten.
Es werden alle Sinne angesprochen, Besucherinnen und Besucher können selber aktiv werden. Ob Gottesnamen formulieren, Geschichten hören, Rätsel lösen, Religionen an Gerüchen erkennen oder Datteln probieren, die Möglichkeiten, selber Teil der Ausstellung zu werden, sind vielfältig.
Das Besondere an der Ausstellung ist, dass sie von Menschen mit und ohne Behinderung erarbeitet wurde und auch für Menschen mit Behinderung zugänglich ist.
Die Ausstellung des Bildungswerks Rosenheim (www.ausstellung-religionen-der-welt.de) kann zu den Öffnungszeiten des Museums, Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr barrierefrei in den Ratsstuben besucht werden. Für Schulklassen und Gruppenführungen bitten wir um eine Anmeldung bei Anne Roßius unter 01971/848-539 oder über museumschlossratibor@stadt-roth.de.


