Neuigkeiten
Neue Museumssaison ab 1. März
Erstelldatum15.12.2025
Im März startet das Museum Schloss Ratibor in seine neue Saison. Auch 2026 wird ein vielfältiges Programm für Groß und Klein geboten.
Los geht es mit Rother Stadtgeschichte. Die Ausstellung "Krass abgefahren!" lässt mit zahlreichen Fotografien und Gegenständen aus dem alten Roth vom 13. März bis 19. April die 70er Jahre in unserer Stadt wiederaufleben. Was beschäftigte die Menschen in den 1970er Jahren in Roth? Was aßen sie? Was zogen sie an und wie verbrachten sie ihre Wochenenden? Eine Reise in die Zeit von schrillen Farben und Mustern, von Disko und Raumschiff Enterprise, von Farbfernsehern, Fußballweltemeisterschaft und Terroraktionen der RAF.
In den Osterferien wird es bunt: Schlossgespenst Johann veranstaltet vom 28. März bis zum 12. April seine Oster-Rallye "Rot, Gelb, Grün".
Weiterhin ziehen im Frühjahr die Werke des Nürnberger Künstlers Norbert Nolte ins Museum ein. In der Ausstellung "Sternenstaub und Zeit der Dinge" zeigt er vom 26. April bis zum 21. Juni Raumarbeiten und Collagen und eröffnet in den Räumen des Rother Schlosses neue künstlerische Perspektiven. Seine Installationen treten in einen selbstbewusste Dialog mit ihrer Umgebung und öffnen den Blick der Betrachterinnen und Betrachter hin zu den Dimensionen von Zeit und Unendlichkeit.
Von Juli bis zum Ende der Sommerferien hat Schlossgespenst Johann neue Rätsel für Feriengäste und Daheimgebliebene im Programm. In den Ratsstuben von Schloss Ratibor geht es dagegen vom 2. Juli bis zum 9. August um "Religionen der Welt". Die inklusive Ausstellung des Bildungswerks Rosenheim besteht aus neun Stationen, an denen man spielerisch und durch eigenes Mittun erfährt, wie Menschen in anderen Religionen ihre Feste feiern, an welche Gottheit sie glauben, welche Symbole und Orte ihnen heilig sind und mit welchen. Riten, Gebeten und Bräuchen sie den Alltag gestalten. Das Vertraute und das Fremde von Religion erscheinen in einem neuen Licht, und man lernt, das geheimnisvolle Andere zu achten.
Im Herbst wird es märchenhaft: Wer erinnert sich nicht an die heiteren oder beunruhigenden, rätselhaften oder verträumten Illustrationen, die in den Märchenbüchern der Kindheit abgebildet waren? Die Ausstellung "So leben sie noch heute" der Internationalen Jugendbibliothek München lädt vom 22. September bis zum 15. November zur Wieder- und Neuentdeckung der reichen Tradition der Märchenillustrationen ein und nimmt die aktuelle europäischen Entwicklung in ihrer ganzen Breite in den Blick. Mitmach- und Spielstationen machen die Ausstellung zu einem Erlebnis für die ganze Familie.
Zum Abschluss der Museumssaison gibt es wieder moderne Kunst im Schloss: In der Aussstellung "Vom Glück und anderen Sorgen" setzt sich von Ende September bis zum 30. November die Künstlergruppe KuMiDoRi mit den historischen Räumen auseinander und schafft neue Akzente in den alten Räumen der Familie Stieber.

