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Museumsgeschichte

Museum Schloss Ratibor

Seit 1053 befindet sich das ehemalige Rother Heimatmuseum im Schloss Ratibor. Es wurde 1904 als "Ortsmuseums" gegründet, den Grundstock bildet eine Sammlung "historischer Gegenstände aus der Heimat" des Rother Bäckermeisters Karl Honig. Am 27. April 1905  eröffnet das Museum in einem Raum der Volksschule (heute Rathaus). 1908 gründen 14 Rother Bürger den Historischen Verein Roth, der die Trägerschaft des Museums übernimmt. Vor allem unter dem Kurator Johann GeorgMayer wächst die Sammlung beträchtlich. 1920 zieht das Museum in das Erdgeschoß des "Alten Rathauses", wo es 1937 in enger Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege unter Joseph Maria Ritz neu konzeptioniert wurde.

Kurator Johann Georg Mayer in 1920er Jahren
Kurator Johann Georg Mayer
Museumskurator Richard Lades
Museumskurator Richard Lades

Während des 2. Weltkrieges wurde das Museum ausgelagert und 1953 im 2. Stock des Museums Schloss Ratibor wieder eröffnet. 1960 erfolgte eine umfassende Neuaufstellung anlässlich der 900-Jahr-Feier der Stadt Roth. 1985 übernahm die Stadt Roth die Museumsträgerschaft, da der historischen Verein sich auf das neu gegründete Fabrikmuseum konzentrierte. Im selben Jahr erfolgte nach mehrjähriger Schließung und Sanierung, die teilweise Wiedereröffnung unter dem Namen Museum Schloss Ratibor in dem die historischen Räume des Schlosses in das Gesamtkonzept des Museums einbezogen sind. Diese Neukonzeptionierung war 1994 weitgehend abgeschlossen.

Heute gehört es zu den größeren mittelfränkischen Stadt- und Schloßmuseen mit einem umfangreichen Ausstellungsprogramm.